Hell - RPG

      "Er ist Schmied oder so. Ich habe ihn gestern Abend erst kennen gelernt. Dass du mich nicht leiden kannst klar, aber zieh ihn da nicht mit rein, er hat nichts damit zu tun", knurrte Richard, sichtlich genervt, wobei er zähneknirschend versuchte, den Schwall an Beleidigungen zu ignorieren. Er sah Kurumi direkt an. Die Frau war sowas von wütend, und das aus seiner Sicht nahezu grundlos. Gut, er hatte sich verquatscht, dafür hatte er sich entschuldigt, aber angetan hatte er ihr nie etwas. Im Gegenteil, sie hätte ihn fast zerfleischt, nicht andersrum. "Du wirst den Jungen mitnehmen oder ich werde deinem Freund von der AHS von deinem Plan berichten, bevor ihr überhaupt losmarschiert", drohte er dann bitterernst. Er wusste genau, dass Kurumi ihn nicht würde aufhalten können, wenn er sie tatsächlich verraten wollte, und sie müsste es auch wissen. Er hatte es nicht vor, dass müsste Kurumi an seinem Gesichtsausdruck auch erkennen, aber er hatte wirklich keine Ahnung, wie er sie überzeugen sollte. Was ihn anging schien sie dicht gemacht zu haben. "Und was mich angeht, wäre es besser für dich, mich dabei zu haben, als nicht." Noch so eine unterschwellige Drohung. Aber er konnte und wollte nicht hier bleiben, um keinen Preis, und wenn er dafür drohen musste, war es das allemal wert. Besser als hier zu bleiben.

      sig by Kurumi!!
      Kurumi brach in schallendes Gelächter aus. "Du ... DU willst mir drohen? Du rennst hier mit dem Namen Solomon durch die Gegend ... Willst du etwa, dass im Ganzen Hell Steckbriefe mit deinem VOLLEN Namen und einem Bild rum gehen? Ich wette es gibt hier zu Hauf Mutanten, die ein Hühnchen mit dir zu rupfen haben ...", Nightmares psychopathisches kichern Drang durch ihre Kehle. "Mal ganz davon abgesehen das Dorian dir kein einziges Wort glauben würde ... er kann dich ja eh schon nicht leiden ... thihihi ..." Sie seufzte und dachte einen Moment nach. "Wenn du nur einen falschen Mucks von dir gibst, bist du morgen mein Frühstück." Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging wieder Richtung ihr Zimmer. Die Haustür lies sie offen, damit die beiden eintreten konnten.


      Rick:

      Wenn er hier bleiben würde, hätte sein Leben ohnehin nicht mehr viel Wert, denn faktisch war es nur eine Frage der Zeit, bis sein voller Name herauskommen würde. Das Risiko, dass er auch drauf gehen würde, wäre er mit Freuden bereit einzugehen, er würde es eh nicht mehr lange machen. Doch das sagte er Kurumi nicht, denn sie schien sich mit seiner Gesellschaft abzufinden, da brauchte er sie nicht noch zusätzlich reizen. Er ließ Roxas den Vortritt, dann trat er selbst in die Wohnung ein, die er noch vom Vorabend kannte. Er blieb an der Tür stehen und lehnte sich direkt gegen den Türrahmen. Das hier war nicht seine Wohnung, und er war inzwischen auch kein gern gesehener Gast mehr, folglich fühlte er sich nicht willkommen, geschweige denn heimisch.

      ThreeCard:

      Samael verließ das Bad, kaum dass die beiden eingetreten waren. Von seinen grauen Haaren tropfte das Wasser, und mit einem Ärmel trocknete er sich noch das Gesicht. Er hatte das Klopfen gehört, es aber geflissentlich ignoriert, jetzt sah er die Neuankömmlinge an. "Morgen, Solomon", sagte er an den jungen Mann, der auf die Erwähnung seines Nachnamens hin, das Gesicht verzog, als sei es ihm nicht recht, so angesprochen zu werden, "noch an einem Stück? Und…?" ThreeCard wandte sich an Roxas. Er hatte nahezu sämtliche Akten über sämtliche Insassen des Hells gelesen, aber auch er konnte nicht ständig Namen und Schicksale aus dem Hut zaubern, erst recht nicht so früh am Morgen.

      sig by Kurumi!!
      Ich trat ein in das Haus; kleiner als ich es mir dachte. Dachte es gäbe ein paar mehr Menschen.. bzw. Mutanten, die sich hier versammel, aber ich denke die meißten hier unten lebenden haben die Hoffnung schon aufgegeben.
      Ein grauhaariger junger Mann kam auf mich zu. Ich streckte die Hand aus und sagte meinen Namen und begrüßte ihn.
      Tag 4 Corsin:

      Nachdem er eine Weile an der Mauer gelehnt war, wurden seine Gelenke langsam steif, sein Magen fing an zu knurren und so blieb Corsin kaum eine andere Wahl, als sich etwas Bewegung zu gönnen und dabei gleichmal auf die Suche nach etwas essbaren zu gehen.

      Da er jedoch neu in diesem Viertel war, kannte er sich nicht besonders gut aus und schlug einfach einmal eine Richtung ein und folgte dem Weg. Dabei setzte er seine Fähigkeit elektromagnetische Wellen zu sehen ein, was ihm erlaubte seine Umgebung großflächig im Auge zu behalten. Im Hell konnte es immer vorkommen, dass er auf einmal überfallen wird, darauf war er lieber vorbereitet. Außerdem dachte er sich "wo sich Menschenmassen aufhielten, gab es auch meist etwas zu essen"

      Ein weiterer Gedanke schlich sich ein, während er umherwanderte. Die Gruppe von vorhin hatte das Wort FLUCHT erwähnt.
      Das konnte viel bedeuten, aber es hat in ihm die Hoffnung geweckt, dass es hier einen Weg raus gab. Und Hoffnung hatte er schon lange keine mehr gehabt.
      Kurumi schloss die Zimmertür hinter sich. Sie war absolut nicht erfreut über das Erscheinen von Rick. Aber Vernunft musste jetzt über ihre Mordlust hinweg helfen. Sie seufzte und warf im vorbei gehen einen Blick in den Spiegel. Der Rubin leuchtete Förmlich. "Ich werd hier raus kommen und dann wird er dafür bezahlen ...", flüsterte sie. Die Karten Schätzchen, wir brauchen sie! Sie sucht noch eine Weile, beovr sie endlich fündig wurde.


      (uh welche Karten, jetzt wird's aber geheimnisvoll)

      Rick, ThreeCard:

      Rick musterte die Anwesenden, während er noch immer nervös am Türrahmen lehnte und eigentlich nichts lieber wollte, als die Wohnung so bald wie möglich zu verlassen. Außer Kurumi, war natürlich noch der schon wieder dezent nach Alkohol riechende Rat da, außerdem der Dealer von gestern. Er seufzte innerlich und verschränkte die Arme um sich nicht anmerken zu lassen, wie nervös er war. Eine Gestaltwandlerin, die ihn hasste, ein Alkoholiker, ein Dealer auf Krücken, ein Junge,der irgendetwas mutantiges hatte und Menschen wieder auferweckte, und er. Er machte sich gar nicht die Mühe sich die Chancen auszurechnen.

      Samael stand dem Jungen gegenüber, der soeben nach seinem Namen gefragt hatte. Etwas überrascht lächelte er statt zu antworten. Wann hatte ihn das letzte Mal jemand danach gefragt? Die meisten kannten ihn unter seinem Spitznamen und wenn nicht gab es immer irgendjemanden der ihn Vorstellte. Während er sich so über die Frage wunderte und allmählich nach einer Antwort suchte, ratterte es in seinem Gehirn auf der Suche nach dem Namen Roxas und was er über ihn wusste. "ah, der Vater- und Muttermörder…", murmelte er nach einer Weile mehr zu sich selbst, wobei er den blonden eindringlich musterte, "Man nennt mich ThreeCard", erklärte er dann, "wenn du was brauchst, frag mich". Er setzte ein geschäftiges zuvorkommendes und doch hintergründiges Lächeln auf.

      sig by Kurumi!!
      Chris, Tag 4

      Langsam schlenderte er aus dem AHs Gebiet, um sich auf die Suche nach einem Heiler für Faizah zu machen. Und jemanden, der ihr Problemlos einen Blecharm bauen konnte, der was taugt. Er hatte gehört das es nicht weit von Kurumis Wohnung jemand leben sollte, der außergewöhnliche Heilfähigkeiten besaß. "Shulz, Ruch, ... Ruelz ... Rule, so müsste er heißen ..", seufzte er. Wenigstens bekam er jetzt Zeit um über Dorian nachzudenken ... er war noch gar nicht dazu gekommen zu realisieren, was die beiden die ganze Nacht alles gemacht hatten. Bei dem bloßen Gedanken daran, wurde er knallrot. So glücklich war er schon seid Jahren nicht mehr gewesen. Er erinnerte sich daran wie er Dorian das erste mal getroffen hatte ... Chris saß mit seiner toten Schwester im Arm, weinend und in dem Blut ihrer - jetzt toten - Angreifer getränkt, einfach in einer Seitengasse und plötzlich kam Dorian um die Ecke und sprach ihn an. Zoe ... ich hab dich nicht vergessen! Er dachte nicht mehr jeden Tag an sie, aber er würde sie trotzdem nie vergessen. Dorian half ihm, ihren toten Körper bis zu ihrem Lieblingsplatz außerhalb der Stadt zu tragen und von diesem Tag an, waren sie jeden Tag zusammen und haben Trainiert und einfach versuch zu überleben.
      Völlig in seinen Gedanken versunken, stand er plötzlich vor der Tür die angeblich zu Rules Haus gehörte. Es war das Haus, vor dem Faizah mit Kurumi gekämpft hatte. Wenn Rule mit Kurumi befreundet war, mussten sie vorsichtig sein. Keiner wusste was Kurumi über Chris und Dorian erzählt hatte und ihm war klar, das es nichts gutes sein konnte. Er klopfte an die Tür und wartet auf eine Reaktion.

      Kurumi, Tag 4

      Sie öffnete die Tür zu ihrem Zimmer und betrachtete die Leute die in ihrer Wohnung rumlungerten. Seuftzend machte sie einen Schritt ins Wohnzimmer: "Ich hab hier alte Karten vom Hell. Der See ist auch auf einer eingezeichnet, aber da sie - wie schon gesgat - alt sind, hab ich keine Ahnung in wie weit die AHS ihr Gebiet seitdem ausgebaut hat. Es gibt nur wenige, die so einen genauen "Grundriss" von diesem Loch hier haben, daher fasst niemand die Karten ohne mich an. Mein größtes Hobby ist die Giftmischerei, also glaubt mir wenn ich sage, dass eine unbedachte Berührung euch teuer zu stehen kommt." Sie faltete die Blätter auseinander und legte sie auf den Wohnzimmertisch.


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      ThreeCard beugte sich interessiert über die Karten. Er seufzte, sie waren wirklich alt. Er war sich ziemlich sicher, dass er nahezu jeden Winkel des Hells kannte. Das war seine große Stärke, so hatte er die Jahre in diesem Loch überlebt. Es war jedoch nicht schlecht, Karten da zu haben, zumal er nur noch trübe Erinnerungen an seine frühe Jugend im tiefsten AHS Gebiet hatte. Er würde sich dort zurecht finden, könnte aber keine Garantie geben, dass er nicht in die ein oder andere Sackgasse rennen würde.
      "Okay…", murmelte er, dann zeigte er auf eine der schmaleren Straßen, die auf direktem Weg zu ihrem Ziel geführt hätte, "der Tunnel ist vor vier Jahren eingestürzt und ein paar andere, aber die sind nicht wichtig. Hier" "sein Zeigefinger wanderte zu einer leeren Stelle, hat ein Kollege nen Schleichweg gegraben… DA können wir zumindest ein wenig abkürzen. Ich würde am liebsten die Hauptstraßen vermeiden… und die schmalen Straßen…" Er runzelte die Stirn und deutete dann auf drei schmale Seitenstraßen, die er ebenfalls meiden würde. Der Rest war nicht 100% sicher, aber das wären die Wege, die er gewählt hätte.

      sig by Kurumi!!
      Rule Tag 4

      Rule stöhnte genervt, als schon wieder jemand vor seiner Tür stand. Wenn ihn nicht alles täuschte, handelte es sich um den kleinen handlanger von Dorian. Was wollte der den jetzt von ihm? Seine Gedanken waren bis jetzt auch nicht wirklich aussagekräftig gewesen, Rule wusste jetzt nur, das Dorain Männern anscheinend nicht ganz abgeneigt war. Nur in seine schwarze Jogginghose gekleidete stampfte die Treppe hinunter in seinen Eingangsbereich. Er hatte endlich mal wieder ausschlafen wollen und jetzt kam schon wieder jemand hier an, konnte die sich nicht an normale Zeiten halten. Wie zum Beispiel später Abend?! Genervt riss er die Eingangstür auf.


      Danke Karuuu :heart:
      Chris, Tag 4

      "Hallo, ich bin im offiziellen Auftrag der AHS hier. Du bist Rule? Wir bräuchten Hilfe bei der Verarztung eines unserer Mitglieder ... Sie hat durch einen kleinen Unfall ihren Arm verloren. Wir haben zwar eigene Heiler, aber irgendwie braucht sie uach einen Cyborgarm und das relativ fix, deshalb dachten wir ... vielleicht würdest du uns gegen Bezahlung deine Dienste zur Verfügung stellen? Und falls du jemanden kennst, der zufällig auch noch einen Arm anfertigen und anbringen könnte .... Wir garantieren natürlich für eure Sicherheit in unserem Gebiet." Er lächelte Rule an. Wenn das nicht klappt, hab ich echt ein Problem ...

      Kurumi, Tag 4

      Sie nickte zustimmend. "Würde ich auch sagen. Wir könnten hier zwischen den Häusern durch, da ist eine enge kleine Gasse, da bin ich oft durchgegangen, auch wenn sie hier jetzt nicht eingezeichnet ist. Begegnet bin ich da noch nie jemandem. Dann kommen wir immerhin schon mal mitten rein ...", sie zeigte auf zwei Häuser im Randgebiet, durch den Durchgang würde man mitten im AHS Gebiet landen.

      (Wenn ich mal Zeit finde - am Wochenende oder so -, versuch ich mal uns ne Karte zu zeichnen, damit wir hier nicht jeder irgendwas rum raten xD)


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      Tag 4 Corsin:

      Corsin kam um die Ecke und klatschte sich selbst an die Stirn. Er war im Kreis gelaufen, da er zu sehr damit bedacht gewesen war die Gegend Elektromagnetischen Wellen abzusuchen, anstatt einfach normal zu schauen.
      Das war der Nachteil. Er konnte zwar durch Wände sehen, jedoch entging im dabei, wie die Wände aussahen. Somit hatte er nicht bemerkt, dass er wieder nur eine Straße von Rules Tür entfernt gelandet war.
      Er sah hinein und erblickte Rule und eine weitere Person.

      "Interessant...." Nochjemand der die Dienste eines Heilers benötigt? Oder gehörte er vielleicht zu der Gruppe, die hier abhauen wollte. Corsin beschloss, dass er diesem Jungen unauffällig folgen wollte. Sein Röntgenblick erlaubte Corsin, den Beiden zu folgen, ohne dass sie ihn jemals selbst sehen würden.
      Jedoch war nun erstmal abzuwarten, was dieser Kerl von Rule wollte. Corsin lehnte sich mit dem Rücken gegen die Ecke der Wand, um etwas zu lauschen
      Rule Tag 4

      Das war ja interessant. „Bin ich.“ Stimmte er seiner frage zu und überlegte kurz. Der kleine Typ hatte also echt Probleme und war auf ihn angewiesen. Aber Rule wusste nicht ob er sich noch mehr in die AHS Probleme verstricken wollte. Im reichte es am Rand dessen Gebiet zu Leben und seinen Handel voranzutreiben, denn eigentlich wussten nicht so viele, das er auch Heiler war. Nur in letzter Zeit schien es ziemlich die Runde zu machen, darum müsste er sich unbedingt mal kümmern. Und nicht mehr jeden behandeln. Er seufzte genervt, er war ja selber Schuld. „Ich kann ihr sehr wahrscheinlich helfen, aber ich geh nicht in die inneren Bereiche der AHS und will mit Dorian nichts am Hut haben!“ Er hatte Shae und anderen genug über dessen Fähigkeiten gehört, das es sich von ihm fernhielt, möglichst so weit wie irgend ging. Klar, er wohnte nah in seinem Bezirk, aber Dorain ging eigentlich nicht so weit aus seinen Gebieten heraus. So weit Rule wusste. Und das sollte auch so bleiben! „Ich kenne auch jemanden der einen Cyborg Arm besorgen kann. Aber wie gesagt, ich werde nicht mitkommen und bei dem anderen weiß ich nicht ob sie mit der AHS kooperieren würden. Bring den Krüppel mit und ich heil den Stummel gegen Bezahlung, mehr aber auch nicht!“ Er blickte ihn kalt an, mehr hatte er nicht anzubieten und der preis würde hoch sein, schließlich hatte die AHS mehr als genug Geld!


      Danke Karuuu :heart:
      Chris, Tag 4

      Oh gott ... wie regel ich das jetzt ...... das klappt nie und nimmer. Ob es noch andere Heiler in der Nähe gibt? Argh, ich hasse es das Dorian immer so mies rüber kommen will! Der versaut sich das meiste selber ... "Ähm ... ja, ... also ... ", stammelte er vor sich hin, nicht sicher was er sagen sollte, "... Dorian wird sie nicht aus dem Hauptquartier lassen ... sie ist ... ein bisschen gefährlich außerhalb und er ist der einzige der sie so richtig Bändigen kann, wenn sie ausrasten sollte. Sag wir mal, sie ist unser eigener kleiner Problemfa.. haha ... unser Prinzesschen. Aber ich akzeptiere das du nicht zu uns kommen willst, daher werd ich wohl irgendwen anderes suchen müssen. Da mir Geld-technisch keine Grenzen gesetzt sind, wird es schon irgendjemanden geben der das hin bekommt. Oder zwei, oder drei ..." Seufzend wandte sich wieder Richtung Tür.


      Tag 4 Corsin:

      Hmm... also doch nur jemand der auf Heilung aus war. Aber die AHS... haben die nicht genügend Mittel in ihren eigenen Reihen solche Dinge zu regeln. Steckt da mehr dahinter?

      Corsin beschloss in der Nähe zu bleiben. Dieser junge Mann, der da bei Rule war verhielt sich unsicher, jedoch wusste Corsin, dass die AHS ihren Willen auch gerne einmal durchsetzte, komme was da wolle. Und wenn sie Rule haben wollen, dann schrecken sie vielleicht auch vor Gewalt nicht zurück. Und auch er selbst war vermutlich noch auf die Heilfähigkeiten von Rule angewiesen, also würde er ihn aus den Schatten etwas beschützen.
      Etwas... murmelte er. Zu undeutlich als dass ich es verstehen konnte. ThreeCard also ... ein Pseudonym hat irgendwie was und gar nicht mal so selten, da viele hier ihren Namen ändern, da sie quasi ein neues Leben hier beginnen, so haben sie einen anderen Namen. Ob es dieser Grund ist.. hmm, doch ich erhoffte mir etwas zuvorkommendes als ich auf dem Weg zu dieser Gruppe war. Ich frage mich wer von all den welche Kompetenzen haben. Während ThreeCard mit der Katzenfrau sich über Karten und Wege unterhalten höre ich denen aufmerksam zu. Als Rekrut muss man doch aufpassen wie alles ablaufen wird. Gerade mal ein paar Minuten eingetreten und schon werden Pläne geschmiedet, so hab ich es mir vorgestellt. Ich bemerke aber noch jemanden im Raum und rief ein schüchternes "Hallo" zu ihm.
      Kurumi, Tag 4

      "Was brauchen wir alles? Wir sollten auf jeden Fall Verpflegung mitnehmen." Sie grübelte. Keiner wusste, wie es momentan in der Welt oben aussah. Sie sollten dort natürlich nicht direkt als Flüchtlinge aus dem Hell erkannt werden, wenn sie erst einmal draußen waren. Doch es sollte eigentlich auch kein Problem sein, sich solange verdeckt zu halten, bis man sich das nötige zusammen geklaut hatte.


      Liea, Tag 4, 10:15 - 10:20 Uhr

      Die Kerzen brennen sehr langsam und mit einem flackern. Für den kleinen Raum den die Anführerin des Wiederstandes als Hauptraum für Gespräche oder sonstiges benutzt reicht es jedoch vollkommen aus. Man hörte dann nur ihre Stimme, ihr Körper war stets von einem dichten Vorhang bedeckt. Sie ist für ihre ruhige Art bekannt, sie erwartet nicht viel denn wer sich nicht zeigt den kann man nicht voll vertrauen. Und doch taten es die meiste, die Anliegen wurden immer zur Kenntnis genommen. Ihre digitale Uhr neben ihr auf dem kleinen Beistelltisch zeigte 10:20 Uhr an. Gerade war sie wiedermal mit kleineren Problemen der Mitglieder beschäftigt, hauptsächlich ging es wiedermal um die Sache mit Zane. Viele wollten es nicht wahr haben das Zane so ein besonderes Recht hat über Nacht allein umherzuziehen. "Zane ist nunmal einer unseren besten und loyalsten Mitglieder. Nicht nur ich vertraue ihn zu 100% auch Maya, Klic und viele andere. Bald ist er eh wieder hier dann wird er alles nochmal erklären." Schon wieder erklärte sie die übliche Sache. Maya war bereits wieder zurück von Zane und brachte ihr eine Flasche und 3 Gläser. "Er ist mal wieder zu Marco gegangen was?" fragte sie mit genervten Blick. "Es sieht ganz danach aus." Maya lächelte wurde dann aber ernst. "Bist du sicher das du das machen willst? Zane gibt zwar gerne sein Leben aber das du jetzt mit möchtest wird ihn sicher nicht gefallen." Wie immer blieb Liea ruhig. "Mir wird schon nix passieren, er weiß sehr gut wie sehr ich ihm vertraue. Außerdem bin ich die Chefin hier und wenn ich sage das ich mitmache mache ich auch mit. Nundenn ich hoffe das er bald hier aufkreutzt damit wir unser Ritual vollziehen können."

      Beide hörten darauf Stimmen die vom Hauptflur zu kommen scheinen. Den beiden war sofort klar welche beiden Subjekte sich da draußen sich lautstark unterhielten. Wie immer können sich die beiden nicht wie normale Menschen unterhalten. Ich weiß gar nicht mehr ob das von Klic oder Zane ausging aber privat kann man solche Gespräche mittlerweile nicht mehr nennen. Als sie mit dem Denken fertig war öffnete sich bereits die Tür und Zane trat mit einen wie von ihm üblich gelangweilten Blick in den dunklen Raum ein.

      Zane,Tag 4, 10:10 - 10:20 Uhr

      Nachdem er die Leiter bis zum Ende hernunter geklettert ist befand sich Zane wiedermal in den alten Abwasserkanälen. Nur hin und wieder floss hier Wasser durch, obwohl es eig. verboten ist diese zu benutzen. Doch man duldete es, solange es nicht alle taten. An den Wänden hingen einige Fackeln von denen er sich eine nahm und durch eine offene Feuerstelle die direkt neben ihn stand entfachte. Als die Fackel schließlich brannte schlenderte er sich vorsichtig zum Ende der Kanäle. Nach einigen Minuten hielt Zane an und leuchte die Mauer ab, als er den üblichen Kaminroten Stein hineindrückte öffnete sich am Ende ein kleiner Tunnel. An dessen Ende stand er vor einen Schacht mit einer Wendeltreppe nach unten. Sobald er den ersten Schritt machte begann sich der Tunnel wieder zuschließen und Zane verschwand in der Dunkelheit.

      Am Ende angekommen ging er einen Gang weiter an deren Ende eine schwer befestigte Eisentür wartete die von versteckten Kameras bewacht wurde. Mit einer Handbewegung darauf öffnete sich auch diese Tür. Zane fand sich daraufhin in einer wie 2 Fussball Felder großen Halle wieder. Einige Mitglieder waren schon auf den Beinen andere schliefen noch oder kamen von einem Außeneinsatz zurück. Er befand sich nun auf der obersten Ebene von der nur die ranghöchsten Mitglieder den Eingang benutzen. Auch der Raum der Leiterin befand sich hier oben, doch bevor hineintreten konnte wurde er begrüßt. "Guten Morrgen Zane, Wiederr zurrück was?" Klic war wie immer da um Zane als erstes zu begrüßen. Der Mutant Klic kann mit Hilfe seiner Krallen die er anstatt Fingernägel hatte Tunnel graben und ist deshalb ein Gründungsmitglied des Wiederstandes geworden. Zane konnte seine Freude nicht unterdrücken worauf er etwas laut wurde "Morrgähn Klicki mal wieder ordentlich Tunnel gegraben? Wir werden ja immer mehr." "Harr du weißt doch wie unserre Chefin ist sie sorrgt sich gerrne um alle Mitgliederr." Klic wurde ebenfalls laut. "Aberr geh errstmal rrein zu Liea danach rreden wirr weiterr." Lächelnd entfernte sich Klic von Zane und dieser atmete tief durch. Danach öffnet er Lieas Tür und trat ein.


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      Okie Dokie!
      Fools with foolish dreams like you imprisoned me in darkness...

      I am tired of this foolish world that neglects nightmares...
      ...And relies only on good dreams.

      I'll plunge all of you and your world into a sea of nightmares!

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